Montag, 29. Dezember 2014

Ice. YES!

Die Temperaturen sind gesunken und die Chancen für Eis gestiegen. Auch wenn noch nicht sehr verbreitet Eis vorhanden ist, so konnten wir doch den Einstieg in die neue Saison wagen. Auf der Engstligenalp tobten Alex und ich uns ein paar Stunden lang entsprechend aus! Dank an die Alpinschule Adelboden, dass es trotz Kurs für uns auch noch Platz hatte.
Der Preis für den tollen Tag war eine blutunterlaufene grosse Zehe, die nun etwas Ruhe benötigt. Eisplatten können ganz schön ins Auge, eh auf den Fuss gehen...
Die Röntgenbilder haben zum Glück keinen Bruch gezeigt.

Cool (mit -14°C im wahrsten Sinne des Wortes) war's trotzdem. Merci Alex!
Pictures...

Freitag, 26. Dezember 2014

Nachmittagstour auf den Gurbsgrat 2238m

Alex und ich starteten erst um 11.45h in Worb und fuhren bis zur Ramse auf 1460m. Es hatte für den Aufstieg bis zur Abendmatte kanpp Schnee auf dem Fahrsträssli. Weiter oben, so ca. ab 1800m hatte es dann genug Schnee mit einer knappen Unterlage. Wir zogen mit den Ski bis auf den Gurbssattel 2110m um dann zu Fuss noch bis auf den Punkt 2238m zu gelangen. Wir waren alleine im Gebiet und es somit sehr ruhig und entspannend. Sonne hatten wir noch für ein paar Meter bei der Abendmatte und dann wieder auf dem Gurbsgrat. Auf der Abfahrt hatten wir dann noch etwas Pulverschnee auf harter Unterlage. Aufstieg 1:40h, Gesamt 2:35h. Merci Alex!
Fotos...

Sonntag, 21. Dezember 2014

Mingalunhorn 2967m

Guten Tag Averstal! Ein weiteres Mal, darf ich das wunderbare Tal mit der höchstgelegenen Schweizer Gemeinde besuchen. Bei wunderbarstem Wetter und einem kalten Wind der durch das Tal zieht, starten wir in Richtung Mingalunhorn. Auf einer guten Spur geht es rasch hoch und nach ziemlich genau 2 Stunden erreichen wir den Gipfel. Beim ersten Schwung gibt Nando richtig Druck und sofort löst sich die oberste Schicht und ein kleines Schneebrett geht rund 200m runter. Kein Wunder bei diesem Wind, dass sich die Hänge füllen.
Die Abfahrt ist im Gegensatz zu gestern ein Genuss. Meist können wir in schwerem Pulver unsere Bogen schreiben. Toller Start in die Saison. Wenn es so weitergeht, dann dürfen wir nicht Jammern. Bilder...

Samstag, 20. Dezember 2014

Season Opening, Piz Minor

Eeeendlich!
Am Freitagnami hiess es nach der Arbeit ab ins Graubünden zum Start in die Skitouren-Saison 2014/2015. Der Winter ist ja noch nicht richtig gestartet und trotzdem hat es einige Regionen, die bereits über genügend Schnee verfügen. So auch die eher südlichen Bergzüge des Graubündens. Am Samstagmorgen fuhren Nando und ich auf den Berninapass, konkret bis auf den Parkplatz Diavolezza, um von dort Richtung Piz Alv los zu laufen. Das Val da Fain entlang laufend, zogen wir dann kurz vor der Alp la Stretta in südlicher Richtung hoch. Auf halber Höhe (ca. Pt.2583) hätten wir nach Südwesten wegziehen müssen, um auf den Piz Alv zu gelangen. Wir entschieden uns aber wegen der Kälte, die uns vor allem an den Fingern sehr stark zu schaffen machte, möglichst rasch an die Sonne zu gelangen. So stiegen wir weiter in südlicher Richtung bis auf den Übergang zwischen Mout Arduond und Piz Minor. Ah, erste Sonnenstrahlen, die unsere Finger aber nicht wirklich aufwärmten. Also stiegen wir weiter hoch bis auf den Piz Minor 3049m. Dort konnten wir uns, vielleicht auch wegen der wunderbaren Sicht auf Bernina und Palü, wieder aufwärmen. Die Südhänge des Piz Minor und Piz Alv luden uns ein, auf einer anderen als der Aufstiegsroute zurückzukehren. Leider gab es nur wenige Schwünge zu geniessen, der grösste Teil der Abfahrt war mit Bruchharst besetzt und bescherte uns ordentlich Oberschenkelbrennen. Auf der Langlauflopie gings von der Talstation Lagalb zurück zum Auto. Übrigens war das Wetter absoluter Hammer, aber ein eisiger Wind sorgte für entsprechend kalte Finger. Weitere Bilder...

Dienstag, 16. Dezember 2014

Eine Minute pro Grad Wassertemperatur...

...das ist in etwa der Gradmesser für die Verweilzeit in kalten Gewässern. Heute haben Matthias und ich Probe aufs Exempel gemacht und bei 8.5 Grad Wassertemperatur 9 Minuten durchgehalten.

Fazit: Es war kalt und Chapeau an Anna. Sie schwimmt regelmässig zwischen 10 und 15 Minuten in der Aare, unabhängig der Temperatur.

Samstag, 18. Oktober 2014

Überschreitung Hohgant

Top Wetter war angesagt. Ein weiteres Projekt in der Pipeline. Also was sprach dagegen, raus zu gehen? Nichts!

Zusammen mit David starteten wir nach der ÖV-Reise bis Innereriz zu Fuss in Richtung Grünebergpass. Kurz vor dem Pass zweigten wir dann links ab um durch ein Sumpfgebiet, eine steile Waldpartie, Heidelbeerhaine und den offenen Gipfelgrat auf das Trogehorn zu gelangen. Weiter ging es immer dem Grat folgend über den Hohgant West-Gipfel, den Wysschrüzgrat, dem Aff auf den Hohgant. Weiter stiegen wir dann ab zur Hohganthütte um sofort wieder auf den Grat zurück zu kehren. Mit dieser Umgehung sind wir einer Abstiegskletterei am Nordgrat des Furggegütsch ausgewichen. Weiter ging's über das Grätli, unterhalb des Brünneligrind und Birchegütsch wieder steil runter zum Hübeli auf rund 1000m, um dann auf der Fahrstrasse bis zum Kemmeribodenbad zu gelangen. Es war eine wunderschöne Tour und sehr abwechslungsreich. Trittsicherheit bei diversen Passagen ist von Vorteil. Zweimal erleichtern Leitern das Passieren von Felsen und eine ausgesetzte Passage am Brünnelisgrind ist mit Seil gesichert. Es hat nicht durchgehend Wegspuren.
Eine detaillierte Routenbeschreibung findest du hier und Bilder hier.

Freitag, 22. August 2014

SAC Ausbildungswoche Triftgebiet

Montag
Und nach dem Balmhorn ging's gleich weiter für mich...Am Sonntagabend zurück, reiste ich mit frischen Kleidern im Rucksack am Montagmorgen in Richtung Triftgebiet ab. Ich durfte mit Mischu, einem unserer Bergführer der Sektion 5 Tage Leute ausbilden. Als Fortsetzung der letztjährigen Ausbildung Sommer 1 in der Kehlenalphütte, wollten wir von der Windegg- und Trifthütte aus, den Teilnehmenden weiteres Wissen vermitteln. Der SAC Bern bietet ja im Rahmen seiner Ausbildungstätigkeit verschieden Module unter dem Motto "Schritt für Schritt" an.
Nach der Fahrt mit der Triftbahn und dem Aufstieg in die Windegghütte, folgte eine erste Ausbildung am Fels. Im Sektor Steinmann des Windegg-Klettergartens repetierten wir Knoten, die Seilhandhabung, das Sichern und das Abseilen. Am Abend folgte dann die Tourenvorbereitung für die Besteigung des Steinhüshorn.

Dienstag
Am Dienstagmorgen blockierte uns der Regen in der Hütte. Um 9h zogen wir dann trotzdem los, um über die Windegg, Bin den Chelmpen, durchs Trifttälli, die Sacklimi auf das Steinhüshorn zu gelangen. Interessant war der Abschnitt in den geschliffenen Felsen unterhalb der Sacklimi betreffend Wegfindung. Zwischen durch zeigte sich auch die Sonne, so dass wir ab der Sacklimi teilweise wadentief spuren mussten. Der Abstieg, teilweise im Nebel, ging recht zügig, sehnten sich doch alle nach einer Erfrischung in der Trifthütte. Direkt vom Gipfel absteigend, die Felsinsel auf 2800m südlich und die Felsinsel um 2700m nördlich umgehend, querten wir den Triftgletscher unterhalb des Triftstöckli auf 2400m bis rüber zur Ebene unterhalb der Trifthütte. Es folgte ein 20 minütiger Aufstieg zur Hütte, wo wir von Talak und Gabi empfangen wurden.

Mittwoch
Die guten Wetterprognosen wollten wir nutzen und so stiegen wir heute auf den Hinteren Tierberg. Direkt hinter der Hütte steigt man zwischen den zwei Felsgraten in Richtung Punkt 3060 bis zum kleinen Gletscher auf. Eher links haltend kann man bis auf ca. 2800m auf Blöcken und Felsen aufsteigen. Dann quert man den kleinen Gletscher bis unter die Scharte bei ca. 2990m. Der Felsaufschwung ist mit Bohrhaken und Ständen eingerichtet. Nach der Scharte zieht man südöstlich, den grossen Gletscherkopf umgehend und dann ziemlich genau nördlich und steil aufsteigend zum Gipfel auf 3443.5m. Zwei kurze kombinierte Stellen mit Fels und Eis machen den Aufstieg interessant und abwechslungsreich. Zurück bei der "Schlüsselstelle" liess ich Alle im HMS runter. Da wir ohne Abseilgerät unterwegs waren, praktizierte ich als Letzter wieder einmal den Dülfer, die altbewährte Abseiltechnik. Irene, die Hütenwartin, empfing mich mit einer warmen Umarmung. Am Abend bereiteten wir uns dann für die Gletscherausbildung vor, indem wir den Österreicher Flaschenzug übten.

Donnerstag
In der Nacht hatte es geregnet, gestürmt und am Morgen war es dann weiss um die Hütte. Wir durften aber in einen wunderbaren, sonnigen Tag starten. Ohne unseren Bergführer, der für einen Vortrag im Bern weilte, übten wir uns auf dem Gletscher in Spaltenrettung, Steileisklettern, Schraubenssetzen, Sanduhr bohren und Steigeisengehen. Um 13h starteten wir dann auf den nicht zu unterschätzenden Trift-Hüttenweg in Richtung Windegghütte. Für einige war die Querung der Hängebrücke ein Novum, aber spannend ist es jedes Mal. Über den Ketteliweg ging's zurück in die Hütte, wo fast zeitgleich auch Mischu eintraf.

Freitag
Heute starteten wir bereits um 7h, damit wir dann um den Mittag wieder in der Hütte zurück waren, denn die Heimreise stand ja auch bereits bevor (leider). Nach einer knappen Stunde Aufstieg in Richtung Furtwangsattel, erreichten wir den Einstieg in die Kletterroute "Zaggengrat" auf das Chli Windegghorn. 7 Seillängen zwischen 3b und 4a standen uns bevor. Geklettert wurde mit den schweren Schuhen uund in 2er Seilschaften. Mischu kletterte voraus und sicherte mit Friends und Keilen zusätzlich ab, wo er es für richtig empfand. Die eher tiefen Temperaturen und die Sonne die nicht recht durch die Wolken zu scheinen vermochte, liessen uns für die Kletterei nicht richtig warm laufen. Und so wurden aus den rund 2h veranschlagter Kletterzeit schlussendlich 4h. Trotzdem, die Gratkletterei war anregend und bot einige spannende Stellen.

Haslitalerisch gesprochen konnten wir eine "gööte" Woche im Triftgebiet verbringen und interessante und lehrreiche Momente geniessen. Dank an Alle für die tollen Erlebnisse!

Bilder...



Sonntag, 17. August 2014

SAC Tour Balmhorn zum 2ten

Für den 17. August war nochmals eine Balmhorn-Besteigung angesagt, diesmal jedoch mit einer Biwakübernachtung. Zu Acht zogen wir mit schwerem Gepäck am Rücken am Samstagmittag vom Sunnbüel los um unterhalb des Chli Rinderhron, auf der Querung Schwarenbach - Schwarzgletscher zu biwakieren. Wir wählten diesen Biwakplatz deshalb weil der Aufstieg dorthin angenehmer ist und es dort noch fliessend Wasser hat. Bei den üblichen Biwakplätzen auf der orografisch rechten Moräne des Schwarzgletschers hat es nämlich kein Wasser mehr. Alle TeilnehmerInnen fanden einen einigermassen flachen und weichen Platz zum Schlafen und das Nachtessen reichte von Brot und Käse bis zu einem Dreigänger. Leider mussten wir - wie üblich diesen Sommer - noch einen Regenguss erdulden. Das Eine oder Andere wurde dabei doch nass, hatten wir ja keine Zelte dabei.
Am Sonntagmorgen zogen wir, nachdem all das Material fürs Depot bzw. für die Besteigung am richtigen Ort war via Schwarzgletscher und Zackengrat auf den Gipfel. Der in den letzten Tagen gefallene Schnee erleichterte uns den Aufstieg auf den Zackengart enorm, so dass wir nicht einmal Sichern mussten. Auf dem Gipfel wehte eine zu frische Brise, als dass wir dort hätten rasten können. Zwischen Vor- und Hauptgipfel konnten wir dann geschützt rasten.
Den Abstieg bis zum Biwakplatz meisterten alle problemlos. Wieder vollbepackt, gings zurück zum Sunnbüel, wo wir bei Bier und Mineral die Tour mit Biwak abschliessen konnten. Ein grosser Dank geht an Tino für die Ko-Leitung!

Samstag, 19. Juli 2014

SAC Tour Balmhorn

Endlich, die Hochtouren Saison ist eröffnet und zwar mit dem Balmhorn. Am Freitag Nachmittag sind wir zu Acht gemütlich in den Schwarenbach gewandert, wo wir uns ein weiteres Mal von der Familie Stoller verwöhnen lassen durften. Danke! Bereits kurz vor 3:30h läuteten diverse Weckrufe den Tag ein und um 04:20 konnten wir bereits starten. Thomas führte die Gruppe gut an und so erreichten wir unter dem Chli Rinderhorn querend bald schon den Schwarzgletscher bzw. seine schuttige Oberfläche. Kurz unter dem Steilaufschwung teilten wir uns in zwei Seilschaften auf. Alles in mittelweichem Altschnee aufsteigend erreichten wir ohne Problem und ohne Steinschlag aus der Rinderhorn-Ostflanke den Zackengrat. Weiter ging es, immer noch mit Steigeisen, auf dem Zackengrat weiter. Mehrheitlich war der Grat noch schneebedeckt. Eine Teilnehmerin hatte mit der Höhe etwas Mühe und so versuchten wir Zwei es mit viel weniger Tempo. Und mit grossem Kampf gegen sich selber, schaffte auch sie es auf den Gipfel. Der Abstieg bis auf den Schwarzgletscher zurück ging reibungslos. Trotzdem ist der Zackengrat nicht zu unterschätzen. Es geht nämlich flott steil in Richtung Schwarzgletscher runter. Der Abstieg bis in die Spittelmatte zieht sich dann noch bzw. geht in die Beine. Die Brücke über den Schwarzbach am Nordende der Spittelmatte fehlt und so war eine Bachquerung nur ohne Schuhe möglich. Ich "freue" mich schon für dieselbe Tour mit Biwak in rund drei Wochen. Der Schnee wird mit den Temperaturen noch mehr weichen, die Steilstufe damit wohl schwieriger und der Zackengrat einfacher. Beim Sunnbüel durften wir noch einen Adler im Gleitflug beobachten. Bilder...

Sonntag, 13. Juli 2014

Klettersteig Gantrisch

Nachdem das Wetter in letzter Zeit für grössere Unternehmungen keine Möglichkeiten bot und der erneute Schnee Hochgebirgstouren fast verunmöglichte, wichen wir auf Näherliegendes aus. Der Klettersteig am Gantrisch bot sich dafür geradezu an. Zwar trocken aber im Nebel aufsteigend, schafften wir zu Dritt den Klettersteig in rund einer Stunde. Der nächste Regenguss kam dann auch pünktlich auf dem Gipfel. Der Steig ist interessant und bietet in einer wunderbaren Landschaft eine gute Alternative für eine Halbtages-Tour, ist aber nicht zu unterschätzen. Weitere Bilder...

Sonntag, 13. April 2014

SAC Skihochtour Louwihorn, Mittaghorn und Äbeni Flue

Anfang Woche waren die Wetterprognosen nicht sehr gut für das Weekend, aber es wurde nur noch besser und so starteten wir am Freitag zu Sechst ab dem Jungfraujoch in Richtung Louwitor. Nach einer kurzen Abfahrt fellten und seilten wir uns für den Aufstieg an. Wir waren eine starke Truppe und so erreichten wir das Louwitor und als Zugabe das Louwihorn in einer guten Zeit. Die Abfahrt über den Kranzbergfirn in genussvollem Sulz nahmen wir dann zum Dessert. Mit leichtem Wind von der Lötschenlücke her wehend, bereitete sich der Aufstieg zur Hollandiahütte als nicht zu warm, obschon die Sonne kräftig schien. Felicitas, Corina und ihr Team empfingen uns wie üblich herzlich in der Hütte.


Am Samstag zogen wir in Richtung Mittaghorn. Gestartet bei klarem Wetter, verschlechterte sich die Situation dann zunehmend. Ab dem Skidepot auf dem Anujoch, wo wir die Steigeisen anzogen, mussten wir bereits bei bedecktem Himmel dem Grat folgen. Auf ca. 3840m, wo der Grat abflachte, wurde die Sicht null. Ziemlich genau beim Punkt 3880m beschlossen wir, die restlichen paar Meter bis zum eigentlichen Gipfel nicht mehr zu gehen. Die Sicht war zu schlecht, um zu sehen, wo wir uns auf dem verwächteten Grat befanden. Der Abstieg und der Übergang über die Felspassage meisterten wir zügig. Nachdem wir die Skis wieder angeschnallt hatten, und die erste Kurve nach dem Anujoch in Richtung Süden fahren wollten, musste ich nochmals anseilen. Ich konnte keinen Meter weit sehen, wusste aber, dass wir die Kurve sauber kriegen mussten, da es um eine grössere Spalte rum ging. Kaum angeseilt und ein paar Meter gefahren, gelangten wir unter die Wolkenschicht, die Sicht klarte auf und einer problem- und gefahrlosen Abfahrt zurück zur Hollandiahütte stand nichts mehr im Wege.

Am Nachmittag traf ein Tourenskifahrer in der Hütte ein. Er meldete einen Spaltensturz auf dem Grosshornfirn auf ca. 3600m. Ein dritter Kollege war noch vor Ort und wartete auf Rettung. Da wegen dem schlechten Wetter kein Heli fliegen konnte und nicht klar war, wie lange eine terrestrische Rettung brauchte, setzten wir von der Hütte aus ein Team von insgesamt 11 Leuten zusammen, um mindestens den wartenden Türeler zu holen. Ob der 3. Türeler der in die Spalte gestürzt war, auch geborgen werden konnte, musste dann vor Ort in Erfahrung gebracht werden. So hiess es, nochmals alles Material zusammenpacken, Abfahren bis auf ca. 3000m, dann Aufstieg in einer sehr spaltenreichen Zone. Mit dabei waren 5 Bergführer, die voraus gingen. Ich folgte dann mit einer Viererseilschaft. Zudem hatte ich mein GPS dabei und war zuständig, dass wir den Weg zurück wieder finden würden. Teils konnten wir nicht viel sehen und es windete stark, begleitet von Schneegraupel. In der Nähe der vermuteten Unfallstelle riefen wir und plötzlich, zu aller unserer Freude, erhielten wir auch Antwort. Mitten in grossen Spalten wartete der Türeler. Eine erste Viererseilschaft führte ihn zurück in die Hollandiahütte. Derweilen seilte sich ein Bergführer in die Spalte ab. Er konnte nur noch ein Partieseil anbringen, damit die Rettung ihn dann einfacher bergen konnte. Bei dieser Aktion wurde mir einmal mehr bewusst, dass Anseilen - auch mal in der Abfahrt - nicht falsch ist.
  
Am Sonntag stand die Äbeni Flue auf dem Programm. Das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung - nicht ganz, denn wir zogen mit Verspätung, nachdem sich ein Grossteil der Wolken verzogen hatte, doch noch los. Als es unter dem Hauptgipfel aufsteilte, wurde auch die Sicht schlechter und ich zog eine frühzeitige Abfahrt einer Navigationsübung bei Null Sicht vor. So fellten wir ab und fuhren via Hollandiahütte zur Fafleralp. Die fitten Teilnehmer/-innen zeigten auch bei der Abfahrt keine Schwächen und so meisterten wir die rund 10km Abfahrt bis zur Fafleralp im Nu. Dort angekommen sahen wir, dass ein Bus bis nach Blatten fuhr. Ein längerer Fussmarsch blieb uns somit erspart. Bei Bier und Salzigem durften wir die drei tollen Tourentage abschliessen. Merci für das schöne Erlebnis!
Bilder hier...

Mittwoch, 9. April 2014

SAC Genusstouren um Chamonix

Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit, als Ko-Leiter einer 9-köpfigen Gruppe von Donnerstag bis Sonntag um Chamonix herum genussvolle Skitouren zu unternehmen.
Am ersten Tag fuhren wir mit der Bahn via Lausanne, Martigny und Vallorcine nach Chamonix. Die Strecke Martigny - Vallorcine ist ja extrem steil und entsprechend eindrücklich zu befahren. Wegen Bauarbeiten war die Strecke von Vallorcine bis nach Chamonix mit Busersatz organisiert, jedoch mit schlechteren Anschlüssen. So fuhr bei unserer Ankunft in Vallorcine kein Bus und nur durch Zufall und etwas Überzeugungsarbeit, konnten wir einen ausserordentlich fahrenden Bus dazu bewegen uns ca. 30 Wartenden nach Chamonix zu fahren.
Die Unterkunft in der Auberge de Jeuness im Dorfteil Pellerine war mit dem Ortsbus in ca. 10 Minuten vom Zentrum entfernt. Skikeller mit der Möglichkeit die Skischuhe über Nacht zu trocknen, gute Küche und nettes Personal machten den Aufenthalt angenehm.
Den zweiten Tag starteten wir mit einer Gondelfahrt auf die Aig. du Midi, 3842m. Tolles Wetter und eine sehr eindrückliche Kulisse liess uns nur noch staunen. Wir fuhren nach einer ausgesetzten, aber gute abgesicherten Fusspassage mit den Skis auf den Glacier du Géant. Dort fellten wir an und stiegen angeseilt bis auf den Col du Géant, 3365m. Es folgte die lange, lange und sehr bekannte Abfahrt durch das Vallée Blanche. Insgesamt 18.7km konnten wir Skifahren, bis zum Endpunkt Montenvers. Mit der Zahnradbahn ging's dann zurück nach Chamonix.

Für den dritten Tag waren Niederschläge angesagt, wir liessen uns aber dadurch nicht beirren und wurden auch entsprechend belohnt. Nach der Seilbahnfahrt auf die Aig. des Grands Montets durften wir auch zuerst wieder abfahren. Auf dem Glacier d'Argentière fellten wir an und zogen Richtung Col d'Argentière los. Es begleitete uns Nebel, abwechselnd mit Sonne und forderte uns Leiter bei der Navigation, beim richtigen Seitental abzuzweigen. Aus zeitlichen Gründen schafften wir unser Ziel leider nicht ganz. Es stand uns ja wieder eine lange Abfahrt bevor. Von rund 3300m ging es dann auf dem Glacier d'Argentière und über Croix de Lognan bis ins Tal (Argentière, 1215m) runter. Oberhalb des Gletscherabbruches konnten wir mit einer interessanten Querung auf die Skipiste wechseln. Über 19km waren wir insgesamt unterwegs. Auch heute schlossen wir den erlebnisreichen Tag bei einem Bier ab.

Das Programm des letzten Tages sah wie folgt aus: Mit Bahnen von Les Praz de Chamonix bis oberhalb L'Index. Steil aufsteigend bis auf den Col des Aig. Crochues 2704m. Die letzten Meter werden üblicherweise zu Fuss gemacht. Querung unterhalb den Aig. de Belvédère zum Punkt 2288m. Kurzer Aufstieg zum Col de Bérard. Abfahrt über Combe de Bérard nach Le Buet. Diese Route scheint populär zu sein, waren doch über 50 Leute im Steilstück damit beschäftigt, möglichst schnell viele Türeler zu überholen, da der Vordermann eh zu langsam war. Und so staute sich das Ganze und zog sich zeitlich entsprechend in die Länge. Trotzdem verteilten sich die Leute rasch sehr gut und der Rest der Tour war wie die vorderen Tage ein grosser Genuss. Die Abfahrt nach Le Buet gestaltete sich als sehr abwechslungsreich. Insbesondere das Waldstück mit Wurzeln und einer schmalen Brücken forderte nochmals Konzentration. Glücklich und zufrieden und tous juste für den früheren Bus, erreichten wir Le Buet.

Die ganzen Tage kam ich nicht aus dem Staunen über die riesigen Wände, die sich jeweils beidseits der Gletscher hochzogen und auch über die Länge der Abfahrten. Dieses Gebiet ist unwahrscheinlich imposant.Einmal mehr durfte ich weitere wunderschöne Erlebnisse mit nach Hause nehmen. Ein grosser Dank geht an Urs und an die Teilnehmenden für die tolle Kameradschaft!

Fotos ...

Sonntag, 23. März 2014

Saisonende

Und schon ist die Gfrörli-Saison wieder zu Ende. Gleich Zwei haben nie gefehlt, waren also insgesamt 18 Mal in der Aare diesen Winter. Gratulation! Die höchste Temperatur lag bei 10.8° und die tiefste bei 4.6° (Durchschnitt 6.81°).
Ich freue mich auf die Fortsetzung des Wettbewerbs im Winter 2014/2015. Wer interessiert ist schaut einfach regelmässig auf  der Facebook-Seite nach. Zwischenzeitlich schwimmen wir, ausser Konkurrenz, jeweils am Freitagmittag 11.30h bei Altenbergsteg, weiter.

Sonntag, 16. März 2014

SAC Winterbiwak

Dieses Weekend organisierte ich zusammen mit einem unserer Tourenleiter ein Winterbiwak. Wir fanden auf der Engstligenalp eine Wächte, die wir nach dem Sondieren mit den Lawinensonden als ausreichend gross fanden, um 9 Personen unterzubringen. Es wurden 3 verschiedene Schneehöhlen ausgehoben. Eine für zwei Personen, eine für 3 Personen und dann noch unser 2 Zimmerbau für 4 Personen. Insgesamt schaufelten, sägten, transportierten und krochen wir zu Viert 6 Stunden lang, bis wir unsere gemütliche Schneehöhle fertiggestellt hatten. Ich muss gestehen, dass sie sehr komfortable war, konnten wir doch darin stehen, die Schlafstellen waren so hoch, dass man darin gebeugt auch stehen konnte und zum Kochen konnte man sitzen. Zum Znacht liessen wir es uns bei Tortelloni, Tomatensauce, Käse und einem Schluck Wein gut gehen. Auch Nachtisch mit Kaffee und einem Schnäpsli fehlte nicht. Und so konnte einer ruhigen Nacht bei Kerzenlicht - unserem Anti-Sauerstoff-Warner - nichts entgegen stehen. Temperaturmässig konnten wir unser Biwak auf rund 3.5° aufwärmen. Nachdem wir uns zum Frühstück mit Porridge gestärkt hatten, bestiegen wir den Ammertenspitz in knapp 2 Stunden, dank unserer nahen Lage der Biwaks. Glücklich und die Einen etwas müder als Andere, konnten wir einen weiteren SAC-Anlass bei Traumwetter abschliessen.


Ein paar weitere Bilder findet ihr hier.

Montag, 10. März 2014

3 Tage Val Bedretto

Den Höhepunkt nehme ich vorweg: Es gibt keinen, denn alle drei Tage waren einfach absolut TOP! Super Wetter, viel Schnee, gutes Team und eine wunderbare Gegend zum Entdecken, ob im Aufstieg oder in der Abfahrt.
Freitag, 7. März 2014: Nach 4 Stunden ÖV in All Acqua angekommen, verloren wir nicht viel Zeit, die Tourenskis anzuschnallen und aufzusteigen in Richtung Poncione Val Piana. Nach rund 1000 Höhenmetern erreichten wir den Gipfel. Der Aufstieg ist Teil des Hüttenweges von All Acqua in die Capana Cristallina. Die Abfahrt durch das Val Piana war erst Klasse. Teilsweise steil, wenig verspurt und den Pulver den man will!

Am Samstag wollten Petra und ich das Marchhorn besteigen, allerdings zuerst rundherum. Konkret via den Passo San Giacomo und die Bocchetta di Val Maggia. Zurück gings dann über die Bocchetta di Formazzora wo wir am Südhang noch ein nasses Schneebrett erleben mussten. Dem Verunfallten passierte ausser einem Skiverlust zum Glück nichts, zudem wären wir sofort zur Hilfe gestanden. Aber einmal mehr zeigte sich, dass die Strategie, möglichst wenig Höhe zu verlieren, nicht unbedingt immer die beste Wahl ist. Der Auslösende fuhr in den von der Sonne total aufgeweichten 40° Südhang, der dann eben nicht hielt. Übrigens haben wir den Gipfel ausgelassen, es stürmte sehr und ich hatte ungewöhnlich schwere Beine die keine Heldentaten zuliessen. Es kamen insgesamt 1700 Höhenmeter und 20 km Distanz zusammen. Die Schlüsselstellen der Tour:
  • Querung direkt nach der Bocchetta di Val Maggia. Man darf dort nicht absteigen, sondern auf der Passhöhe am linken, sehr steilen Hang queren.
  • Südhang der Bocchetta di Formazzora
Zwar steil, aber erstaunlich gut, ging die Abfahrt von der Bocchetta di Formazzora. Diese Stelle hatten wir ursprünglich als Schlüsselstelle gewertet. Wie anders das Gelände manchmal aussieht, als der Führer und die Karte einem anzeigen.

Für den Sonntag planten wir ein weiteres Highlight: Nach der Besteigung des Poncione di Manió, Abfahrt durch das Geretal nach Oberwald. Zuerst mussten wir allerdings über den Gerenpass. Schon am Morgen heizte die Sonne anständig ein. Die Nordhänge in der Abfahrt dann mit etwas schwererem Pulverschnee, aber immer noch schön zum fahren. Und nur wir Vier im Tal. Die weiten Hänge, einfach fantastisch. Die Skis zogen wir dann erst am Bahnhof von Oberwald ab.

Danke Petra, Ursula und Urs für drei unvergessliche Tage! Wiederholung erwünscht...

Die etwas technischeren Infos in meinem Gipfelbuch (nach yves66 suchen).

Freitag, 28. Februar 2014

SAC Tourenleiter Weiterbildung

Am vergangenen Wochenende durfte ich mich als Wintertourenleiter weiterbilden. Auf dem Programm stand Skitechnik, Notfall-Psychologie und Nivologie (Schneekunde). Mischu, Gody und Anna bescherten uns rund 30 Tourenleiterinnen und -leitern ein spannendes und lehrreiches Wochenende auf der Engstligenalp.


Das wunderbare Wetter und die einzigartigen Schneebedingungen am Sonnatg mit rund 20cm Neuschnee rundeten die ganze Sache ab.
Am Sonntag stieg unsere Gruppe in Richtung Frühstücksplatz auf, um auf über 2500m ein Schneeprofil zu erstellen. Auf 2850m machten wir uns dann direkt in der Querung zum Frühstücksplatz im 38° Hang schlau. Interessant zu beobachten war die Schicht mit dem Sahara-Sand und bei der Belastungsprobe, welche Schicht nun die instabilste sein wird. Mit den Resultaten in der tasche, die dann dem SLF zur Verfügung gestellt wurden, durften wir im östlichsten Couli der Flyschweng eine fantastische Pulverabfahrt geniessen. Aussage eines routinierten Senioren-TL's: "Ich kann mich nicht erninnern, solchen Schnee gefahren zu haben".
Ein weiteres, tolles Weekend in der Natur! Wie immer, hier ein paar Bilder.

Samstag, 15. Februar 2014

Spitze! Drei Meilen-Tage...

...oder anders herum: Drei Tage um den Spitzmeilen.
Sturm auf dem Wissmilenpass
Am Donnerstag sind wir zu Fünft ab der Prodalp oberhalb Flumserberg gestartet. Nach drei Stunden erreichten wir, mehr oder weniger gegen den Schneesturm kämpfend die Spitzmeilenhütte. Unterwegs durften wir noch einen Adler bestaunen, der elegant im Sturm segelte. Der super eingerichtete Winterraum war dann auch ziemlich schnell warm und die Frierenden von uns profitierten von der warmen Luft im oberen Bereich des Raumes. Am Freitag bedeckter Himmel und immer noch stürmischer Föhn. Trotzdem zog es uns raus und so kurvten wir um den Spitzmeilen herum, bis es ihm schlecht wurde: Zuerst südlich bis unter die Schönegg und auf 2300m darüber und nördlich dann den Spitzmeilen querend im Wiederaufstieg zum Wissmilenpass 2420m. Dort dann in ein paar herrlichen Powderschwüngen wieder runter und - aller guten Dinge sind 3 - nochmals einen kurzen Aufstieg zum Sattel westlich des Spitzmeilen.
Am dritten Tag dann der Übergang via Wissmilenpass ins Mülibach (Tal) nach Vorderdorf im Sernftal.
Die Verhältnisse waren alle drei Tage eigentlich recht konstant: stürmischer Föhn, toller Pulverschnee, abgeblasene Rippen und Kämme und lawinentechnisch erstaunlich gut haltende, mit Triebschnee gefüllte Mulden und Rinnen. Wegen der stark ansteigenden Temperatur dann ab ca. 1200m Sulz und ab 1100m dann Skitragen.

Bei der Abfahrt ins Mülibach muss man bis nach dem Seebach möglichst auf dem "Mittleren Chämm" bleiben und erst südlich des Seeli Pt.2001 runterstechen. Ansonsten kommt man in die Felsen. Die Skitourenkarte ist da nicht sehr genau.
Unterwegs mit Marianne, Fritz, Moritz und Peter.
Noch Zeit für ein paar tolle Bilder?

Samstag, 8. Februar 2014

SAC Skitour auf den Chistihubel 2216m


Wie schon die letzten Jahren, stand auch im 2014 der Chistihubel wieder auf dem Programm. Eine meiner Touren, die ich gerne mit einer Gruppe mache. Das Gebiet gefällt mir, die Tour ist abwechslungsreich und die unterhaltsame Hin- und Rückfahrt mit Walter Gerber's Alpentaxi rundet jeweils den ganzen Anlass ab.
Auch heute durfte ich wieder mit einer tollen Truppe unterwegs sein. Erstaunlich gut hielt sich während der ganzen Tour das Wetter, obschon die Lichtverhältnisse manchmal den einen oder anderen Hügel einfach ausblendeten.
Alles in allem ein aus meiner Sicht gelungener Skitourentag! Ein grosses Merci an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Fast vergessen hätte ich den Herz- und Sonst-Erwärmenden Gipfel-Härdöpfeler, den Ruedi raufgeschleppt und geteilt hat. Merci!
Hier noch ein paar (diffuse) Bilder...

Samstag, 25. Januar 2014

SAC Skitour Mariannehubel 2156m


Heute ist das Wetter gut, die Schneebedingungen auch. Mit 10 top motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern starte ich gemütlich und bei -13° ab der Grimmialp in Richtung Mariannehubel. Auch wenn ich die Tour schon etliche Male gemacht habe, freue ich mich jedes Mal wieder auf den Aufstieg, die neue Route, die anderen Verhältnisse auf die ich mich einstellen muss... und überhaupt: Es ist einfach schön Draussen zu sein, die Natur geniessen zu dürfen und so auch die ersten Sonnenstrahlen kurz unterhalb des Alpetli. Die "Schlüsselstelle" passieren wir mit Entlastungsabstand - sicher ist sicher - denn wir sind ja bei 1800m direkt an der theoretischen Grenze von Gering zu Erheblich.

Dem für einmal nicht abgeblasenen Grat folgend, erreichen wir den Gipfel. Es ist ganz schön was los da oben. Kein Wunder bei dem Wetter und Schnee. Nach der verdienten Mittagspause entscheide ich, die interessantere und steilere Abfahrt durch das Chelli zu nehmen. Vorgespurt ist. Wir werden belohnt mit Pulverschnee der uns bis ins Gesicht spritzt in den herausfordernden Steilstufen.

Schon bald sitzen wir bei Kaffee, Bier etc. und natürlich den Jumbo-Nussgipfeln im Hotel Spillgerten und tauschen unsere Erlebnisse aus.

Merci an Euch für die tolle Tour!

Für Fotos hier klicken.

Freitag, 10. Januar 2014

Season opening

In der ursprünglichen Form von Schnee und Eis, nämlich dem Wasser, konnten wir vom Gfrörli Club heute das 2014 offiziell eröffnen. Bei 6.5 Grad Aarewasser-Temperatur (Luft um 10 Grad) schwammen wir zu Acht unsere obligate Strecke.
Der Gfrörli Club ist offiziell auf Facebook vertreten.
Immer wieder ein gutes Körpergefühl, nach dem Bad!

Mittwoch, 8. Januar 2014

Donnerstag, 2. Januar 2014

Eisklettern Engstligenalp

Trotz schlechten Wetteraussichten, wollen wir zu Viert im Eisklettergarten auf der Engstligenalp unsere Eisklettersaison eröffnen. Bald nachdem wir zum Klettern bereit sind, werden wir von einem Schneesturm durchgeschüttelt und eingepudert. Wir trotzen dem Wetter (es gibt ja nur schlechte Bekleidung) und toben uns mit Toprope und Vorsteigen am guten Eis aus. Just als wir mit müden Armen und Beinen uns zum aufhören entschliessen, kommt dann das schöne Wetter. Wir gönnen den Spätaufstehern die besseren Bedingungen.
Unterwegs mit Andreas, Alex und Werner.

 

Mittwoch, 1. Januar 2014

Mein erster Post

Hoi,
ich freue mich, künftig mehr oder weniger regelmässig über meine Erlebnisse berichten zu dürfen. Ich starte deshalb (vorab mal versuchsweise) diesen Blog.

Anregungen und Kommentare verdanke ich im Voraus.

Und nun viel Spass beim Lesen!
Yves