Samstag, 31. Januar 2015

Lobhornhütte

Kurzfristig haben Nando und ich uns entschieden, der Lobhornhütte oder konkreter Irene und Talak einen Besuch abzustatten. Gesagt getan. Etwas spät startend, holten wir die Zeit im Aufstieg von 48 Min. wieder auf. Wie angesagt, trafen wir fast pünktlich um 13h in der Hütte ein. Grosse Freude des Wiedersehens. Bei feinem Zwetschgenkuchen und einem Kafi erzählte Irene mir vom Start als neue Hüttenwartin der Lobhornhütte. Gemütlich, herzig, klein und fein würde ich die Hütte nach dem Rundgang beschreiben. Ganz sicher ein Besuch (mit oder ohne Übernachtung) wert. Die Aussicht auf EMJ (Eiger, Mönch, Jungfrau) ist einfach jedes Mal ein Leckerbissen. Übrigens, der Hüttenweg ab Sulwald lässt sich in rund 1.5h Aufstieg machen.

Samstag, 24. Januar 2015

Marianneli

Hoi Mariannehubel, wir sind auch dieses Jahr wieder unterwegs zu dir. Heute, bei unerwartet schönem Wetter durften wir zu Elft bei eher wenig Schnee ab Grimmialp auf den Hubel steigen. Es hatte erstaunlich wenige Leute, wahrscheinlich weil die Lawinensituation sehr günstig war und eher schwierigere Touren angesagt waren. So hatten wir aber unsere Ruhe und konnten den Tag geniessen. So macht es immer wieder Spass eine Gruppe zu leiten. Bilder...

Freitag, 23. Januar 2015

Weicheier und Warmduscher

Was Weicheier und Warmduscher? Im Gegenteil: Auch diesen Winter sind wir wieder im Einsatz, wir vom Gfrörli-Club. Neu jeden Dienstag und Freitagmittag um 11.30h beim Altenbergsteg. Und wenn immer möglich harren wir pro Grad Wassertemperatur eine Minute im Wasser aus. Natürlich können wir unserer russischen Kampfschwimmerin Anna nicht das Wasser reichen, aber immerhin. Übrigens verwöhnt sie uns immer mit Tee und einmal sogar mit einem russischen Mittagessen. Mmmhhh! Aktuelle Infos und Bilder über uns Gfrörli's findest du auf unserer Webseite im Facebook.

Sonntag, 18. Januar 2015

Lawinen-Fortbildungskurs Maighels

Am Freitagmorgen des 16. Januars 2015 war es endlich soweit, ich war auf dem Weg auf den Oberalppass. Dort startete um 11h der Lawinenkurs vom SAC. Andreas, einer der Gruppenleiter half letzten Winter, mit mir zusammen die Rettungsaktion von der Hollandiahütte aus zu organisieren. Er führte dieses Weekend die Gruppe mit angehenden Tourenleitern. Ich wurde Hansueli zugeteilt, ein ruhiger und erfahrener Bergführer. Vom Sturm begleitet, navigierten wir von einer Wegstange zur anderen bis in die Maighelshütte. Eine tolle Unterkunft! Nette Bewartung, feines Essen und schön Platz zum Schlafen machten die drei Tage noch besser. Am Freitagabend gab es einen Theorieteil. Ich lernte dass die GRM zwar eine gute und relativ sichere Methode zur Bestimmung der Gefahr ist, mit den Mustern aber eine weitaus feinere Unterscheidung und Präzisierung erfolgen kann, wenn es darum geht, die Lawinensituation einzuschätzen. Als Präsentations-Werkzeug wurde White Risk Pro verwendet.
Am Samstag Schneefall den ganzen Tag. Wir trotzten dem Wetter und verbrachten doch ein paar Stunden draussen mit LVS-Suchübungen, sondieren auf einen richtigen Körper und Schaufel-Wettbewerb. Zum Abschluss wagt wir uns zu viert noch an die Besteigung des Piz Cavradi gleich hinter der Hütte. Mit fast Null Sicht, aber immer schön dem Grat entlang und ja nicht über 30° - immerhin herrschte gemäss SLF grosse Lawinengefahr - erreichten wir nach rund einer Stunde den Gipfel.
Am Sonntag dann ein sonniger Start. Gute Sicht erlaubte uns Einsicht in die am Vortag vorbereitete Tour in Richtung Piz Badus. Mit Lawinenstufe erheblich im Kopf, tasteten wir uns an den Berg. Von Geländestufe zu Geländestufe, auch heute immer schön unter 30°. Eine der anderen Gruppen hatte per eindrücklicher Fernauslösung zwei grosse Schneebretter ausgelöst, also wachsam sein. Mit dieser vorsichtigen Routenwahl gelang es uns schlussendlich weder im Aufstieg noch in der Abfahrt auch nur irgend einen kleinen Hang auszulösen. Etwas enttäuscht aber auf der anderen Seite sehr erstaunt, dass es doch einige Toleranz gab, fuhren wir Richtung Oberalppass retour, wo der Kurs am Sonntagnachmittag endete. Sturmbilder
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