Samstag, 7. Februar 2015

Chistihubel

Nun bereits das fünfte Mal führte ich die Sektionstour auf den Chistihubel durch. Das Kiental, mit dem ich seit Kindheit verbunden bin, zieht mich immer wieder an, ob im Sommer oder im Winter.
Wie üblich fuhr uns ab Reichenbach Walter Gerber mit dem Bus bis in den Tschingel. Ab dort mit den Ski über die Griesalp, Dünde Mittelberg, Obere Dünden auf den Gipfel.
Bereits kurz nach der Griesalp lachte uns die Sonne an. Sie begleitete uns auf der ganzen Tour und vergoldete uns die wunderbare, windstille Gipfelrast.
Zu den Verhältnissen: Rundum Erheblich ab 2400m. Wir starteten bei -11° im Tschingel. Die Eisfälle sind noch wenig ausgeprägt, für mich noch ungenügend. Vorbereitet für einen sehr kalten Tag, musste ich in der ersten Pause schon die langen Unterhosen ausziehen. Gfrörli's können schnell überhitzen ;-). Es hatte durchgehend Pulverschnee, ich mass kurz nach dem Tschingel knapp ein Meter. Die Sonne hatte bis am Mittag allerdings bereits Kraft genug, den Schnee im Gipfelhang etwas schwerer zu machen. Erstaunt war ich über den wenigen Triebschnee. Mit der Bise, welche die ganze Woche gearbeitet hatte, hätte ich mindestens im Gipfelhang grosse Triebschneemengen erwartet.
Ein weiteres Mal durfte ich mit tollen Leuten unterwegs sein. Merci!

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